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Thermen Bussloo wird grün mit eigenem Gemüsegarten

Ilona Rave 7 Mai 2021

Es ist vielleicht der schönste Teil des Wellness-Resorts Thermen Bussloo; Am Rande des Bussloo-Sees, mitten im IJsseltal, wurde vor kurzem ein Gemüsegarten von mehr als einem halben Hektar eröffnet. Dort werden die Pflanzen für die Gerichte des Restaurants Intens angebaut. Der Garten ist Teil des Wunsches des Resorts, eine eigene Mini-Kreislandwirtschaft aufzubauen; aus eigenem Anbau, die dann im Restaurant zubereitet und serviert werden.

„So stellen wir die Verbindung zwischen unserem kulinarischen Teil und der Umwelt her“, sagt Jeroen van der Veen, General Manager der Thermen Bussloo. „Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, uns mit der Umwelt zu verbinden und auch unsere Gäste in sie einzubeziehen. Deshalb sind wir in Gesprächen mit der Gemeinde und den anderen Grundeigentümern rund um den Bussloo-See, wie wir dieses Gebiet gemeinsam weiter stärken können."

„Wir suchen ständig nach neuen Möglichkeiten, uns mit der Umwelt zu verbinden und auch unsere Gäste in sie einzubeziehen. Deshalb sind wir in Gesprächen mit der Gemeinde und den anderen Grundeigentümern rund um den Bussloo-See, wie wir dieses Gebiet gemeinsam weiter stärken können."
Jeroen van der Veen - General Manager bij Thermen Bussloo

Lokale Verbindung

Nach langer Zeit der Corona-Maßnahmen ist nun der erste Wunsch nach einer Kreislauflandwirtschaft Wirklichkeit geworden: ein eigener Gemüsegarten. Albert Wassink von De Kolke Farm in Voorst und Küchenchef Heine Ruitenbeek vom Restaurant Intens kümmern sich gemeinsam um die Ernte. Ruitenbeek: "Der Tiefstreumist stammt von unserem Nachbarn Van Plante Vleesch, der sich liebevoll um seine alte holländische Kuhrasse kümmert und sie mit Getreide aus seinem eigenen Land füttert." Die Metzgerei Ter Weele aus Lieren stellt aus diesen Kühen verarbeitbare Produkte her, die dann im Restaurant des Resorts auf der Speisekarte stehen.

Getreide
Im Gemüsegarten finden Sie auch verschiedene Getreidesorten wie Gerste und Weizen zum Brauen des eigenen Wellness Weizenbiers. Die Körner werden in einer altmodischen Bodenmälzerei in Winterswijk gemälzt. „Der Vorteil der Mastenbroek-Mälzerei ist, dass Sie zu 100 % garantiert Ihr eigenes Getreide zurückbekommen, selbst wenn es nur zwei Tonnen sind“, erklärt Van der Veen. „Das findet man in den Niederlanden kaum. Und die Mälzerei ist ganz in der Nähe, was sie zu einem echten Regionalprodukt macht. Und regionale Produkte machen die Region schöner." Die nach der Ernte verbleibenden Stängel gehen wie Strohballen an die Kühe zurück, die über den Winter im Stall gehalten werden und so ein Jahr später den Gemüsegarten mit Tiefendünger versorgen.
Das Bier wird auch lokal gebraut. Dazu kommt Gale: ein altmodisches Kraut, das Hopfen ersetzt. Der Gagel wächst in Het Gagelven von Landgoed Beekzicht, weniger als zwei Kilometer vom Resort entfernt. „Ein einzigartiges Stück Niederlande ganz in der Nähe“, sagt Küchenchef Ruitenbeek. Neben den Körnern für das Weizenbier wird im hauseigenen Gemüsegarten auch Roggen für das Brot des Restaurants Intens angebaut. Dafür werden nicht weniger als 600 Kilo Roggen pro Jahr benötigt. „Wenn die Ernte gut verläuft, haben wir gerade genug, um uns ein Jahr lang mit unserem eigenen Roggenmehl zu versorgen“, fasst Ruitenbeek zusammen.

Erkennbare Produkte
Der Gemüsegarten trägt zum Ziel des Restaurants Intens (und empfohlen vom MICHELIN Guide) bei, erkennbare Produkte zu liefern. Ruitenbeek erklärt: „Wir wollen wissen, woher unsere Produkte kommen. Ein Produkt, dessen Herkunft wir nicht kennen, erscheint nicht auf unserer Karte. Und wenn Sie daran glauben, müssen Sie mit dem Wort übereinstimmen." Für die Thermen Bussloo bedeutet dies, eine eigene Kreislaufwirtschaft aufzubauen und damit den Mitarbeitern die Herkunft der Produkte, mit denen sie kochen, bewusst zu machen. Auch hierüber werden die Gäste informiert. „Wir veröffentlichen ein eigenes Menümagazin, in dem unsere regionalen Lieferanten einen prominenten Platz einnehmen, und es wird eine Informationstafel entlang des Wanderweges geben. So sieht unser Gast sofort, woher unsere Produkte kommen.“

BRON Foto: De Stentor

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